Spécialistes de l’ophtalmologie

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Rue Haute, 78 4700 Eupen

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Siret. Laurence

Ablauf und Risiken der Laser-Operation

Beim Lasikverfahren wird die mittlere, innere Schicht der Hornhaut (Stroma) mit dem Laser behandelt. Es ist quasi schmerzfrei.  Die Sehkraft verbessert sich sehr schnell.

Im Gegensatz wird bei der PRK-Methode (Photorefraktive Keratektomie) die äusserste, sehr sensible, leider schmerzempfindliche Schicht der Hornhaut (das Epithelium) mit dem Laser abgetragen. Somit ist diese Operationstechnik mit mehr Schmerzen verbunden. Das Wiedererlangen der Sehkraft ist nicht so schnell.

Mit einem Mikrokeratom wird bei der Lasikbehandlung ein Hornhautdeckel geöffnet.  Dieser "Flap" wird aufgeklappt und mit dem Laserstrahl wird das gewünschte Gewebe abgetragen.
Der Laserstrahl verdampft dann das Hornhautgewebe entsprechend der zu behandelnden Dioptrie.

Am Ende wird der Hornhautdeckel wieder zurückgeklappt und haftet wieder nach zirka 3 Minuten .

Die 10 minütige Operation wird in einem sterilen, klimatisierten Raum durchgeführt .
Die Augen werden mit Tropfen betäubt und steril abgedeckt.
Sie spüren nur beim Einsetzen einer "Lidklemme" zum Öffnen der Lider eine kurze leichte Spannun

Ein Saugring hält das Auge während 15 Sekunden fest, damit die Hornhaut mit einem Mikrokeraton aufgeklappt werden kann.
Sie spüren ein kurzes Druckgefühl und das Bild wird für diesen Zeitraum dunkel.

Entsprechend Ihrer Fehlsichtigkeit trägt ein computergesteuerter Laserstrahl das Gewebe ab.  Je nach Sehschwäche dauert dieser schmerzloseVorgang zwischen 20 und 60 Sekunden.

Der Hornhautdeckel wird anschliessend noch gespült und wieder zugeklappt.
Drei Minuten warten wir bis die Hornhaut wieder fest und stabil ist.
Antibiotische Augentropfen werden eingeträufelt und transparente Plastikschalen werden als Schutz während 24 Stunden getragen.

Während der ersten 3 Stunden versuchen Sie Ihre Augen vorzugsweise geschlossen zu halten, um so ein Fremdkörpergefühl und Tränen zu vermeiden, sowie den "Flap" bestmöglich zu stabilisieren.

Augentropfen werden regelmässig während 2 – 4 Wochen genommen.
Während dieses Zeitraums sind durchschnittlich 2 kostenfreie Nachuntersuchungen
empfehlenswert.

Risiken der Laseroperation :
Wie bei jeder Operation sind Komplikationen möglich, die Sie kennen sollen :
Es ist uns nicht möglich, Ihnen alle Komplikationen zu nennen, nachfolgend finden Sie aber diejenigen, die am häufigsten auftreten können:
  • eine bakterielle- oder Pilz-Infektion (1/5000).
  • Falten oder Trübungen der Hornhaut, die eine weitere Behandlung nötig machen.
  • Trockene Augen
  • " Glare":Kontrastverlust, Halos,  Strahleneffekte.
  • Unter- oder Überkorrekturen treten in seltenen Fällen auf.  Sie erfordern eine  Nachkorrektur. Dies trotz hochmoderner Technologien und der Erfahrung seit 1990. Auch wenn die Technologie äußerst präzise ist, so ist die Hornhaut "kein Stück Plastik" und kann unterschiedlich reagieren. Eine Nachbehandlung (upgrading) bei grösseren Abweichungen ist kostenlos und  nach 3 Monaten realisierbar.
  • bei einem Fall auf 2000 kann sich ein Keratokon bilden.  Hierbei handelt es sich
    um eine genetische Krankheit, die die Hornhaut deformiert oder dünner werden lässt.
  • ... 



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